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Warum sollten Kinder und Jugendliche an der Entwicklung von Klimaschutzprojekten beteiligt werden?

Die folgenden 10 Thesen sind in unserer täglichen Arbeit leitend:

Erfolgreicher Klimaschutz ist ohne die Einbindung und das Engagement der jungen Generation nicht mehr denkbar. Das Programm Aktion Klima! mobil ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, Klimaschutzprojekte durch die Vernetzung mit verschiedenen Partnern aus dem schulnahen Umfeld zu realisieren. Das Wissen sowie die Handlungs- und Gestaltungskompetenz der jungen Menschen setzen wichtige und unverzichtbare Impulse für den Klimaschutz. 

Über die Organisation

BildungsCent arbeitet im gesamten Bundesgebiet mit mehr als 4.000 Schulen und Bildungseinrichtungen zusammen. Als zivilgesellschaftliche Organisation setzen wir uns mit unseren verschiedenen Programmen seit 2003 für die Förderung der Lernkultur ein. Wir geben Impulse für die Gestaltung von Entwicklungsprozessen und der Einbindung wichtiger Zukunftsthemen in den Schulalltag.

1. Kinder und Jugendliche sind vollwertige Mitglieder der Gemeinschaft.


2. Sie haben ein Recht auf die Natur als intakten Lebens- und Erfahrungsraum.

3. Ihr Engagement für und ihre Sorge um das Wohlergehen von Lebensräumen, Pflanzen und Tieren muss ernst genommen und respektiert werden.

4. Werden Kinder und Jugendliche an der Gestaltung ihres Lebensumfelds beteiligt, verinnerlichen sie eine Haltung des nachhaltigen Denkens und Handelns.

5. Ihre Vorstellungen, Erwartungen und Kompetenzen im Umgang mit der sich schnell wandelnden Welt sollten zielführend sein für die Planung ihrer eigenen Zukunft sowie der Zukunft der Gemeinschaft.

6. Kinder und Jugendliche werden in einer Welt leben (müssen), deren Beschaffenheit durch die gedankenlose Lebensweise der Erwachsenen von heute geprägt ist.

7. Beteiligung ermöglicht das Verständnis für große Zusammenhänge und motiviert dazu, neue Lösungen zu entwickeln.

8. Die Übernahme von Verantwortung für die Gestaltung zukünftiger Lebensbedingungen stärkt die Handlungsfähigkeit im Umgang mit unbekannten Herausforderungen.

9. Die Erfahrung von Wirksamkeit des eigenen Handelns hilft, auch mit dem Gefühl von Ohnmacht zuversichtlich und handlungsorientiert umzugehen.

10. Kinder und Jugendliche sind unbefangen und frei von Partikularinteressen. Ihr Spektrum an Lösungsoptionen ist dementsprechend groß und sollte einbezogen werden.